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ihr müsst wissen, ich war schon immer dick. nein, ganz ehrlich ich war schon immer FETT. Als kleines Kind habe ich heimlich gegessen, ja ich hab mir vor/nach der Schule Süßes gekauft und es in mich hineingestopft. Ich hatte keine komische Störung, ich war ein aufgewecktes junges Kind mit einer schönen Kindheit. ICh hatte weder Probleme, weswegen ich Essen gegessen hätte oder sonst was. Essen war für mich einfach etwas wundervolles. Es war lecker, und ohne Spaß ich glaube ich war einfach komplett das essgestörte Kind, im Sinne von Fresssucht! In der 4. Klasse wog ich 45 kg, was viel für so ein kleines Kind ist, wenn alle in dem Alter um die 30 - 35 kg wiegen. Also wurde ich in ein "Abnehmcamp" geschickt. Wenn ich mich an dieses Camp erinnere, kommen nur wundervolle Gedanken. Ja, es klingt komisch, aber wenn man selber schonmal etwas derartiges gemacht hat.. es ist nicht so wie man sich soein camp vorstellt denke ich. Wenn ich daran zurückdenke, erinnere ich mich an Sommer und an Wasser, an gefüllte Paprikas und ganz viel Spaß. Ich war 10, ich war fast auf dem Gymnasium, nichts konnte mich stoppen. Als ich dann in die Schule kam war ich trotzdem das Dickste Kind in der Klasse. Bis heute ist niemand aus meiner Klasse dick. wirklich NIEMAND. Es gibT leute mit leichtem Speckanteil, aber niemand ist wirklich dick. Das ist schwer, und besonders in Sport hat mich genau das geprägt.

Dann wurde ich älter und fing an die "coolen Erwachsenen" nachzuahmen. Ich traf mich mit einer Freundin als ich gerade 13 geworden bin, um heimlich zu rauchen. Wir sind später in die Stadt gegangen und haben geklaut wie nix, mit 13. Bitte denkt jetzt nicht von mir, ich waere ein assoziales kleines Kind das mit 13 anfängt zu rauchen uund zu klauen. Ich fand es einfach cool, und ich wollte nichtmehr klein sein. Ich war einfach schon immer etwas früher dabei mit bestimmten Sachen. Mit 13 wurde ich von der Klassenreise geschmissen wegen Alkohol. Ich war nie schlecht inder Schule, aber auch auf keinen Fall gut. Sagen wir so: es gibt keinen Grund zur Sorge. Naja, und so wurde ich älter, und dicker und dicker. Ich lernte L kennen, meine (beste) Freundin, vielleicht erzähl ich wann anders genauer von ihr. Sie war mein Engel.

Ich fing an zu kiffen, war schon längst gewöhnt morgens vor der Schule auf dem Weg zum Bus eine zu Rauchen. Es war Normalität. Natürlich machte ich mir manchmal Gedanken über mein Aussehen. Ich wurde auch manchmal angegriffen in der Schule etc. Es tat weh, aber es versaute mir nicht den Appetit. ICh aß immernoch viel und heimlich. Machmal ging ich rüber zum Supermarkt und kaufte mir für 6-7 euro süßigkeiten die ich dann gemütlich vor dem Computer vertilgte. Dann fing es an. Glaube ich. So ein bisschen zumindestens. Ich wollte endlich einen Freund, ich wollte dünn und schön sein und alles leicht haben. Ich schaffte es nicht, ich aß weiter.

Zwischendurch hatte ich Phasen. Ich wollte durchgehend abnhemen und wusste das ich zu dick war. Zu der Zeit wog ich 82 kg. Für ein 13 jähriges Mädchen einer normalen Große ein bombastisches Gewicht. Ich mochte mich nicht. Ich hasste Sommer. Ich hasse ihn immnernoch aber auch schon damals, war Sommer für mich immer die unangenehme Einladung für kurze Kleidung. Ich hatte gute Phasen, in denen ich stark wenig aß, dann wieder Phasen in denen ich viel aß. Wir sind umgezogen in ein anderes naheliegendes Stadtteil. Selbsthass stieg. ich mochte mich selber nicht, ich wusste ich könnte mehr aber ich schaffte es nicht. MEin hohes Gewicht hatte sich nicht verändert. Ich fing an neue LEute kennen zu lernen. Ich hab jeden Tag gekifft, mein Leben war einfach immer "denk an die nächsten 4 Stunden, plan den Tag, nicht dein Leben". Ich war trotzdem unzufrieden. IRgendwann dann fing es an: es reichte mir. Im letzten halben Jahr habe ich 12 kg abgenommen. Das ist viel, aber noch längst nicht genug. Ich spüre Knochen,wo ich noch nie welche zuvor hatte. Ich schaffe es, ich weiß es. ich weiß es einfach. Und dann werde ich mich auch nichtmehr selbst hassen. Und dann werden mich auch Jungs angucken, und ich werde selbstbewusst sein. Ich kann es schaffen, dass weiß ich.




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